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Prof. Dr. Theodor F. Klaßen 
geb. 16.05.1930 , gest. 16.08.2010
Wir trauern um unser langjähriges Mitglied, Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Theodor F. Klaßen der am 16.08.2010 im Alter von 80 Jahren gestorben ist.
Er war Erziehungswissenschaftler und setzte sich sehr für reformpädagogische und alternative Schulen in Europa ein. Er unterstützte uns sehr bei der Umsetzung der Jenaplan-Pädagogik an den Schulen in Deutschland.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
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weitere Trauerbekundungen:
Professor Dr. Theodor Friedrich Klassen
Unser Theofried ist gestorben.
Tot wird er nicht sein. Er war unser spiritus rector. Er hat uns allen, die der Reform der Schule, der Erziehung der Kinder für ein Leben in Selbstbestimmung und Selbstständigkeit verpflichtet sind, den Weg immer wieder aufgezeigt, mit seinem Verständnis für die Menschen, mit seiner Liebe zu den Kindern, mit seinem wissenschaftlichen Denken in Zuwendung zum Menschen und seinem Blick auf die Zukunft ohne Negation der Vergangenheit.
Prof. Dr. Klaßen war und bleibt ein Freund und in unserer Erinnerung ein liebevoller Gesprächspartner.
Wir denken an unseren Ehrenvorsitzenden voller Ehrerbietung und mit der Liebe, die er uns und den Schulen geschenkt hat.
Für die Gesellschaft für Jenaplan-Pädagogik in Deutschland e. V. Prof. Dr. Tassilo Knauf
Prof. Klaßen, ein wichtiger Mann ist von uns gegangen.
Ich habe ihm viel zu verdanken. Er hat KollegInnen in Gießen, in Rauscholzhausen und vor Ort in Rostock auf den Weg der Jenaplan-Pädagogik gebracht und sie begleitet. Die Jenaplan-Schule Rostock hat es nicht zuletzt auch ihm zu verdanken, dass sie 1996 mit 2 Stammgruppen beginnen konnte. Als unser langjähriger Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für Jenaplan-Pädagogik in Deutschland e.V. hat er uns mit seinem umfassenden Wissen immer sehr geholfen. Für all das möchte ich mich bedanken.
Ingrid Wiesner
Theo Klaßen hat bereits Anfang der 1970-Jahre mit seiner immer noch hochinteressanten Doktorarbeit über die vier Grundformen der Bildung Gespräch, Spiel, Arbeit und Feier eine Basis für die systematische wissenschaftliche Erarbeitung der Jenaplan-Pädagogik gelegt. Durch seine Beteiligung an der Gründung des Arbeitskreises Peter Petersen und dessen späterer Überführung in die heutige Gesellschaft für Jenaplan-Pädagogik hat er großen Weitblick bewiesen. Denn die heute spürbare wachsende Anerkennung für den Jenaplan erfordert mehr denn je gutes Zusammenspiel, Kooperation und organisatorische Vernetzung. So wie ich Theo Klaßen über etliche Jahre im Vorstand der GJP erlebt habe, ist er mir ein Beispiel für dauerhafte, treue, selbstlose, wissende und engagierte Zusammenarbeit gewesen, zugleich gekennzeichnet durch bescheidenes und liebenswürdiges Auftreten. Er wird mir und vielen anderen fehlen.
Hartmut Draeger
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